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Vorstand und Beirat

Angehörigentreff für alle Krebserkrankungen

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Warum ein Treffen für Angehörige?

Angehörige – damit meinen wir alle Erwachsenen, die von der Krebserkrankung eines ihnen nahe stehenden Menschen betroffen sind.

Wir Angehörigen sind für die Erkrankten eine wichtige Stütze und wollen dieses auch sein.

Doch nicht nur für den Erkrankten, sondern auch für den Angehörigen ändert sich das Leben mit der Diagnose Krebs schlagartig.

Auch auf uns strömt eine Vielzahl neuer und unbekannter Ängste und Gefühle ein.

Die Bewältigung des Spagats zwischen den Bedürfnissen des Betroffenen und der Bewältigung des Alltages sowie das Wahrnehmen der eigenen Interessen und Einteilen unserer Ressourcen stellt uns vor ungeahnte Herausforderungen.

Der Angehörigentreff ist ein Ort der gegenseitigen Unterstützung. Ein geschützter Ort zum Reden und Zuhören, Lachen und Weinen.

Ein Ort, an dem Erfahrungen und Strategien weitergegeben und neue Tipps und Ideen mitgenommen werden können.

Wichtig dabei: Alle Gesprächsinhalte in den Treffen werden in keinem Fall an Dritte außerhalb der Teilnehmenden weitergegeben.

23. März 2019: Einladung zum Angehörigentreff 

Der Angehörigentreff der Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. findet am Samstag, dem 23.03.2019, um 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten des DRK Hauses, Kurfürstenring 31, 59457 Werl, statt. Eingeladen sind Erwachsene mit nahestehenden Menschen, die an Krebs - gleich welcher Art - erkrankt sind. 
Der Angehörigentreff bietet die Möglichkeit, sich mit ähnlich Betroffenen insbesondere über die Themen: Krebs und Familie, Kommunikation mit der Familie und Selbstfürsorge auszutauschen.

Weitere Infos gibt es bei: 

Sabine Romeo, Tel. 02921 6723709, oder

Karl Wilhelm Poth, Tel. 02384 9204222.

11. Februar 2019: „Sprich mit mir! Über Krebs“ Veranstaltung im EVK Lippstadt

„Sprich mit mir! Über Krebs“ – lautet das Motto einer Veranstaltung am Montag, 11. Februar, im EVK Lippstadt. Veranstalter sind das Krankenhaus und die Krebsgesellschaft NRW, die im vergangenen Jahr unter dem gleichen Motto eine großangelegte Kampagne startete. Die Veranstaltung lehnt sich an den Weltkrebstag im Februar an.

„Sprich mit Mir! Über Krebs“ lässt Menschen zu Wort kommen, die auf verschiedenste Weise mit einer Krebserkrankung zu tun haben – als Betroffene, Ärzte und Pflegepersonal, Therapeuten, Angehörige, Freunde. Dr. med. Friedrich Bergmann, Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am EVK Lippstadt, eröffnet um 16 Uhr die Veranstaltung mit seinem Vortrag „Neue Therapien in der Onkologie“. Ein wichtiges Thema, vor dem Hintergrund, dass die Zahl derer, die eine Krebserkrankung überleben, ansteigt. Denn Behandlungsmöglichkeiten und die Lebensqualität für Erkrankte verbessern sich kontinuierlich.

Zweiter Referent ist direkt im Anschluss Dr. rer. medic. Dr. theol. Werner Schweidtmann. Der Psychonkologe spricht zu dem Thema „Sprich mit mir!Über meine Angst“.

Eine Talkrunde greift um 17.30 Uhr das Motto der Veranstaltung auf. „Sprich mit mir!Über Krebs“ heißt es dann in der Krankenhauskapelle. Gesprächsgäste sind – neben Chefarzt Dr. Friedrich Bergmann und Psychoonkologe Dr. Werner Schweidtmann – Annette Chrzanowski vom Ethikkomitee des EVK Lippstadt, eine Brustkrebspatientin, Angehörige von Krebspatienten und Dinah Oelschläger, Pressesprecherin der Krebsgesellschaft NRW.

Maik Ende, Physiotherapeut und Onkologischer Trainingstherapeut im EVK Lippstadt, beendet die Veranstaltung mit seinem Vortrag über das Krankheitsbild „Fatigue“. „Fatigue“ bezeichnet einen Punkt völliger körperlicher, emotionaler und/oder geistiger Erschöpfung von Krebspatienten. Außerdem können Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme hinzukommen. Oft hält dieser Zustand wochenlang an, was den Alltag zusätzlich erschwert. Doch gibt es Möglichkeiten, mit Fatigue zurechtzukommen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr.

Während der gesamten Veranstaltung sind im Krankenhausfoyer zahlreiche Infostände geöffnet. Mit dabei sind zum Beispiel der Hospizkreis Lippstadt, die Selbsthilfegruppe Brustkrebs, die Selbsthilfegruppe Lymphom/Leukämie. Es gibt Gesprächspartner u.a. vom Palliativnetz, vom Brustzentrum, der Ernährungsberatung, von Kosmetikinstituten und Friseursalons.

„Mir tut es gut, wenn andere Anteil nehmen“ – wird eine Krebspatientin in einem Buch der Krebsgesellschaft NRW zitiert. Anteilnehmen zu können bedeutet auch, informiert zu sein über eine Krankheit, die weltweit immer noch eine der häufigsten Todesursachen ist. Die Veranstaltung im EVK Lippstadt möchte mit Vorträgen, Gesprächsrunden und Infoständen über Krebs informieren, aufklären, zum Dialog anregen und zur Früherkennung motivieren.

26. Januar 2019: Neujahrsempfang

Zu unserem Neujahrsempfang konnten wir viele Gäste begrüßen. Hier war es möglich, sich in ungezwungener Runde zu unterhalten, sich besser kennen zu lernen und einmal einige Stunden abzuschalten von den Nöten der Krankheiten, die uns alle betreffen.

Zur Stärkung wurde leckeres Fingerfood und Getränke gereicht, so dass wieder ein gelungener Einstieg in das Jahr 2019 stattfand. Allen, die nicht kommen konnten, wünschen wir ein gutes neues Jahr.

15. Dezember 2018: Weihnachtsfeier

Zu einer letzten Gruppenstunde in diesem Jahr haben wir uns in großer Runde bei leckerem Kuchen, duftendem Kaffee und in gemütlicher Atmosphäre mit Gedichten und Weihnachtsliedern auf die kommenden Feiertage eingestimmt, Viele Gespräche brachten uns einander näher, und wir konnten so auch einen gelungenen Jahresabschluss mit dem folgenden Text einläuten:

Meine Seele hat einen Hut – oder: Meine Seele hat es eilig

Ich zählte meine Jahre und entdeckte, dass mir weniger Lebenszeit bleibt als die, die ich bereits durchlebte. Ich fühle mich wie jenes Kind, das eine Packung Süßigkeiten gewann: Die ersten aß es mit Vergnügen. Doch als es merkte, dass nur noch wenige übrig waren, begann es sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit mehr für unendliche Konferenzen, wo man Statuten, Normen, Verfahren und interne Vorschriften diskutiert; wissend, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind. Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

Meine Zeit ist zu knapp.

Ich will das Wesentliche, denn meine Seele hat es eilig - ohne viele Süßigkeiten in der Packung….

Ich möchte neben Menschen leben, die sehr menschlich sind,

die über ihre Fehler lachen können,

die sich auf ihre Erfolge nichts einbilden,

die sich nicht vorzeitig berufen fühlen,

die Verantwortung für sich selbst übernehmen,

die die menschliche Würde verteidigen

und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

Das Wesentliche ist das, was das Leben lohnenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die das Herz anderer zu berühren wissen, Menschen, denen die harten Stöße des Lebens beibrachten, zu wachsen, mit sanften Berührungen der Seele.

Ja……….…ich habe es eilig….….um mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann. Ich versuche, keine der Süßigkeiten zu verschwenden, die mir bleiben.

Ich bin sicher, dass sie köstlicher sein werden als die, die ich bereits gegessen habe.

Mein Ziel ist, mit den Jahren zufriedener zu werden – in Frieden zu sein mit mir, meinen Liebsten und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben, und das zweite beginnt, wenn du merkst, dass du nur eines hast.

Ricardo Gondim, brasilianischer Theologe – oft Mário de Andrade zugeschrieben –

Allen Mitgliedern, Freunden, Förderern, unseren Referenten und allen Helfern wünschen wir nun ein friedliches Weihnachtsfest, einen gelungenen Jahresabschluss und ein gutes neues Jahr mit allem, was wir uns erhoffen.

Die Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. lädt Betroffene und Angehörige von an Krebs Erkrankten zu Austausch mit einer Psychoonkologin ein.

Die Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. lädt Betroffene und Angehörige von an Krebs Erkrankten zu Austausch mit einer Psychoonkologin ein.

Auf Anregung der Angehörigen von an Krebs Erkrankten wird die Psychoonkologin Frau Silvia Beckmann (Menden) am Samstag, dem 27. Oktober 2018, 14:00 Uhr, im DRK-Haus Werl, Kurfürstenring 31, zu Gast sein. Frau Beckmann wird sich in einem gemeinsamen Termin von Angehörigen von an Krebs erkrankten Menschen und Betroffenen selbst, aber auch allen anderen am Thema Interessierten vor allem folgenden Fragen widmen: "Wie wirkt meine Erkrankung auf meine Angehörigen im engeren Umfeld? - Welche Ängste/Sorgen/Veränderungen im Alltag werden (auch) bei Ihnen ausgelöst?"

22. September 2018: Einladung zum Angehörigentreff 

Einladung zum Angehörigentreff 

Der Angehörigentreff der Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. findet am Samstag, dem 22.09.2018, um 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten des DRK Hauses, Kurfürstenring 31, 59457 Werl, statt. Eingeladen sind Erwachsene mit nahestehenden Menschen, die an Krebs - gleich welcher Art - erkrankt sind. 
Der Angehörigentreff bietet die Möglichkeit, sich mit ähnlich Betroffenen insbesondere über die Themen: Krebs und Familie, Kommunikation mit der Familie und Selbstfürsorge auszutauschen.

Weitere Infos gibt es bei: Karl Wilhelm Poth, 02384 9204222.