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11. Februar 2019: „Sprich mit mir! Über Krebs“ Veranstaltung im EVK Lippstadt

„Sprich mit mir! Über Krebs“ – lautet das Motto einer Veranstaltung am Montag, 11. Februar, im EVK Lippstadt. Veranstalter sind das Krankenhaus und die Krebsgesellschaft NRW, die im vergangenen Jahr unter dem gleichen Motto eine großangelegte Kampagne startete. Die Veranstaltung lehnt sich an den Weltkrebstag im Februar an.

„Sprich mit Mir! Über Krebs“ lässt Menschen zu Wort kommen, die auf verschiedenste Weise mit einer Krebserkrankung zu tun haben – als Betroffene, Ärzte und Pflegepersonal, Therapeuten, Angehörige, Freunde. Dr. med. Friedrich Bergmann, Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am EVK Lippstadt, eröffnet um 16 Uhr die Veranstaltung mit seinem Vortrag „Neue Therapien in der Onkologie“. Ein wichtiges Thema, vor dem Hintergrund, dass die Zahl derer, die eine Krebserkrankung überleben, ansteigt. Denn Behandlungsmöglichkeiten und die Lebensqualität für Erkrankte verbessern sich kontinuierlich.

Zweiter Referent ist direkt im Anschluss Dr. rer. medic. Dr. theol. Werner Schweidtmann. Der Psychonkologe spricht zu dem Thema „Sprich mit mir!Über meine Angst“.

Eine Talkrunde greift um 17.30 Uhr das Motto der Veranstaltung auf. „Sprich mit mir!Über Krebs“ heißt es dann in der Krankenhauskapelle. Gesprächsgäste sind – neben Chefarzt Dr. Friedrich Bergmann und Psychoonkologe Dr. Werner Schweidtmann – Annette Chrzanowski vom Ethikkomitee des EVK Lippstadt, eine Brustkrebspatientin, Angehörige von Krebspatienten und Dinah Oelschläger, Pressesprecherin der Krebsgesellschaft NRW.

Maik Ende, Physiotherapeut und Onkologischer Trainingstherapeut im EVK Lippstadt, beendet die Veranstaltung mit seinem Vortrag über das Krankheitsbild „Fatigue“. „Fatigue“ bezeichnet einen Punkt völliger körperlicher, emotionaler und/oder geistiger Erschöpfung von Krebspatienten. Außerdem können Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme hinzukommen. Oft hält dieser Zustand wochenlang an, was den Alltag zusätzlich erschwert. Doch gibt es Möglichkeiten, mit Fatigue zurechtzukommen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr.

Während der gesamten Veranstaltung sind im Krankenhausfoyer zahlreiche Infostände geöffnet. Mit dabei sind zum Beispiel der Hospizkreis Lippstadt, die Selbsthilfegruppe Brustkrebs, die Selbsthilfegruppe Lymphom/Leukämie. Es gibt Gesprächspartner u.a. vom Palliativnetz, vom Brustzentrum, der Ernährungsberatung, von Kosmetikinstituten und Friseursalons.

„Mir tut es gut, wenn andere Anteil nehmen“ – wird eine Krebspatientin in einem Buch der Krebsgesellschaft NRW zitiert. Anteilnehmen zu können bedeutet auch, informiert zu sein über eine Krankheit, die weltweit immer noch eine der häufigsten Todesursachen ist. Die Veranstaltung im EVK Lippstadt möchte mit Vorträgen, Gesprächsrunden und Infoständen über Krebs informieren, aufklären, zum Dialog anregen und zur Früherkennung motivieren.

27. Oktober 2018: Psychoonkologin Frau Silvia Beckmann

Die Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. lädt Betroffene und Angehörige von an Krebs Erkrankten zu Austausch mit einer Psychoonkologin ein.

Auf Anregung der Angehörigen von an Krebs Erkrankten wird die Psychoonkologin Frau Silvia Beckmann (Menden) am Samstag, dem 27. Oktober 2018, 14:00 Uhr, im DRK-Haus Werl, Kurfürstenring 31, zu Gast sein. Frau Beckmann wird sich in einem gemeinsamen Termin von Angehörigen von an Krebs erkrankten Menschen und Betroffenen selbst, aber auch allen anderen am Thema Interessierten vor allem folgenden Fragen widmen: "Wie wirkt meine Erkrankung auf meine Angehörigen im engeren Umfeld? - Welche Ängste/Sorgen/Veränderungen im Alltag werden (auch) bei Ihnen ausgelöst?"

22. September 2018: Einladung zum Angehörigentreff 

Einladung zum Angehörigentreff 

Der Angehörigentreff der Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. findet am Samstag, dem 22.09.2018, um 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten des DRK Hauses, Kurfürstenring 31, 59457 Werl, statt. Eingeladen sind Erwachsene mit nahestehenden Menschen, die an Krebs - gleich welcher Art - erkrankt sind. 
Der Angehörigentreff bietet die Möglichkeit, sich mit ähnlich Betroffenen insbesondere über die Themen: Krebs und Familie, Kommunikation mit der Familie und Selbstfürsorge auszutauschen.

Weitere Infos gibt es bei: Karl Wilhelm Poth, 02384 9204222.